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EA Spioniert seine Nutzer Aus!
27.10.2011 um 22:51 Uhr - [IoD]Western_MG

Spiele-Gigant Electronic Arts nimmt sich mit seiner Online-Verkaufsplattform Origin das Recht heraus, in den PCs der Gamer zu schnüffeln. «So nicht!», sagt die Game-Community.

Electronic Arts (EA) steht mit seiner neuen Download-Plattform Origin seit Wochen in der Schusslinie von Gamern und Datenschützern. Wer populäre EA-Spiele wie «Battlefield 3» oder «Die Sims» auf seinem PC, Handy oder Tablet spielt, räumt dem Game-Giganten umfassende Rechte ein, den eigenen Rechner auszuspähen.
 
Electronic Arts (EA) steht mit seiner neuen Download-Plattform Origin seit Wochen in der Schusslinie von Gamern und Datenschützern. Wer populäre EA-Spiele wie «Battlefield 3» oder «Die Sims» auf seinem PC, Handy oder Tablet spielt, räumt dem Game-Giganten umfassende Rechte ein, den eigenen Rechner auszuspähen.
 
Das Perfide daran: Künftig wird vermutlich jedes EA-Spiel die Installation von Origin – ein Programm zum Herunterladen der Spiele – voraussetzen. EA installiere damit «einen Kopierschutz durch die Hintertür», schreibt das Fachmagazin «GameStar». Man könne Origin auch «als Spionage-Programm bezeichnen, da sich der Konzern das Recht herausnimmt, auf alle Informationen über und auf dem Computer zuzugreifen, um zu prüfen, ob keine illegalen EA-Produkte installiert sind.»
 
Daten-Sammelwut
 
Aus den 45 Seiten umfassenden Endbenutzer-Lizenzvereinbarungen (EULA) geht hervor, dass EA umfassend Daten über die Gamer sammelt, darunter auch personenbezogene Informationen. Aufgezeichnet werden unter anderem Spielstatistiken, Klickpfade, Benutzer-ID, Geschlecht, Postleitzahl, Daten über Hard- und Software, Plattform, Spielsystem einschliesslich Geräte-IDs, Internet Protocol (IP)-Adresse und MAC-Adresse.
 
In den Nutzungsbedingungen schreibt EA von Daten wie der IP- oder MAC-Adresse (die Identifikations-Nummer der Hardware), die erhoben würden, da sie nicht-personenbezogen seien. Zumindest die individuelle MAC-Adresse kann aber auf jeden Fall einer bestimmten Person zugeordnet werden.
 
Spiele-Magazin lässt Rechtsanwalt AGBs prüfen
 
Dem deutschen Spiele-Magazin «GameStar» waren die Nutzungsbedingungen suspekt. Es hat sie daher von Rechtsanwalt Thomas Schwenke überprüfen lassen. Dieser erklärt das Verhalten des Game-Publishers wie folgt: «EA speichert alle Informationen über die Hardware, die Software, das Spielverhalten, die Käufe und die Interaktionen mit Freunden des Nutzers X. Und dann speichert EA ‹separat› dazu, dass Nutzer X den Namen Petra Schmitz trägt. Damit kann der Hersteller all diese Daten der Frau Schmitz zuordnen.»
 
In der ursprünglichen Version der Endnutzervereinbarung wollte EA die gesammelten Informationen für Marketingzwecke brauchen und behielt sich das Recht vor, «die über die Anwendung stattfindende Kommunikation zu überwachen», wie den Vertragsbedingungen zu entnehmen ist. Konkret wollte EA somit auch die Chatgespräche seiner Nutzer für kommerzielle Zwecke auswerten. Nach Protesten aus der Gamer-Community, die von der Fachpresse aufgenommen wurden, krebste das Unternehmen im August 2011 in diesen Punkten zurück.
 
Umfangreiche Datenschutz-Verstösse
 
Rechtsanwalt Schwenke kommt nun zum Schluss, dass die Nutzungsbedingungen und der Endbenutzer-Lizenzvertrag von Origin umfangreiche Verstösse gegen Verbraucher- und Datenschutzrechte enthalten. Mehrere Bestimmungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) seien unwirksam, da in den AGBs keine für den Nutzer überraschenden oder intransparenten Bedingungen formuliert werden dürfen. Ein Konsument müsse nicht damit rechnen, dass er durch die Nutzung einer Online-Plattform möglicherweise alle seine Daten auf dem PC preisgibt.

 


Kommentare: 3
Seite [1]
[IoD]Point(+)Shooter

20.05.2013

Ort: Ahrensburg
Beiträge: 34
# 1 - 28.10.2011 um 10:11 Uhr

das is doch immer dasselbe , deswegen hass ich auch jedes zusätzlich nötige Login Programm.... das nervt so oder so.. ausspionieren is doch klar das das dazu dient... keine Überraschung - damit WErbung noch gezielter an den Mann kommt und neue Spiele auch ja den Nerv der Masse treffen... STaatssicherheit der Geldmaschine EA
[IoD]Bootzie

12.04.2013

Ort: Dortmund
Beiträge: 4
# 2 - 28.10.2011 um 12:03 Uhr

Wird nicht gekauft Fertig. Was ich hier lese is ja das letzte, sowelche Hurensöhne werde ich nicht unterstützen mir ne Lampe in den Arsch zu schieben um zu gucken.
Erlich so vergrault mann seine käufer auch viel besser, als wenn ich nur halbfertige Spiele raus bringe oder voll verbugte.
Ne dafür gebe ich kein cent aus, danke.
[IoD]_Stealth_

01.01.1970

Ort: -
Beiträge: 6
# 3 - 28.10.2011 um 12:10 Uhr

Big Brother is watching. Die sollten sich lieber darum kümmern das der Schrott anständig läuft. Aber ne Geld haben se ja genug gemacht mit dem Game da schauen wir doch gleich mal bei den Leuten in den Rechner wie wir ihnen noch mehr Werbung und sinnlosen Müll aufs Auge drucken können. EPIC FAIL

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25.05.2013 um 11:59 Uhr nach UTC +1 [Sommerzeit] - Load: 51ms

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